Gustav Landauer - Aufruf zum Sozialismus

Gustav Landauer - Aufruf zum Sozialismus

von: Gustav Landauer

Erstveröffentlichung: 1919

Format: A5

Seitenzahl: 92

Grammatur Umschlag: 120 g/m²
Grammatur Inhalt: 80g/m²

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Gustav Landauer (1870-1919) war neben Erich Mühsam (der u.a. auch von Landauer beeinflusst wurde) einer der bedeutendsten "deutschen" Anarchisten. Er war eine wichtige Figur in der bayerischen Räterepublik und wurde daraufhin von reaktionären Soldaten erschlagen (seine Ermordung weist aber auch antisemitische Motive auf – Landauer war Jude). Der "Aufruf zum Sozialismus" gilt als sein Hauptwerk, das 1911 erschien.
Landauer versteht unter Sozialismus etwas verbindendes, es muss ein "gemeinsamer Geist" in der Sache stecken. Damit lässt er natürlich zunächst jede Menge Interpretationsfreiraum. Der Sozialismus entsteht seiner Ansicht nach als ein Produkt des gemeinsamen Willens geeinter Menschen die eines Ideals wegens etwas Neues schaffen. Dabei basiert seine Vorstellung einer sozialistischen Gesellschaft auf der Dorfgemeinschaf, dem ArbeiterInnenverbund, der KonsumentInnenvereinigung oder der Familie als kleinste Gemeinschaft und organisiert sich so "von unten" auf. Familiäre Strukturen, mittelalterliche Gemeinschaften und Gilden sieht er dabei als positives Beispiel, wobei mensch hier auf keinen Fall unkritisch ans Werk gehen kann: Denn familiäre Strukturen bilden den Grundstein unsere patriachalen, autoritären Gesellschaft und sind in den wenigsten Fällen dazu geeignet Menschen Kraft und die Möglichkeit sich selbst zu verwirklichen zu geben. Vielleicht glaubt er diese Funktionen aber in einer sozialistischen Familie zu finden.

going underground...for animal liberation

going underground...for animal liberation

Format: A5

Seitenzahl: 28

Grammatur Umschlag: 80 g/m²
Grammatur Inhalt: 80g/m²


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Hier haben sich ein paar TierbefreierInnen mal Gedanken über Ihre Szene gemacht und all das niedergeschrieben, was Ihnen so im Kopf umhergeht und was sie an der Bewegung und auch sich selbst zu kritisieren haben. Aber auch Vorschläge und Tipps werden gebracht. Nicht nur für angehende BefreierInnen, sondern auch für die, die seit langer Zeit in dieser Routine drinhängen, und so manches verloren und vergessen haben. Hat mir supergut gefallen...

Georg Woodcook "Leo Tolstoi - Ein gewaltfreier Anarchist"

Georg Woodcook "Leo Tolstoi - Ein gewaltfreier Anarchist"

von: Georg Woodcook

Erstveröffentlichung: 1987

Format: A5

Seitenzahl: 24

Grammatur Umschlag: 80 g/m²
Grammatur Inhalt: 80g/m²

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Der vorliegende Aufsatz ist eine Übersetzung aus Woodcocks Werk " Anarchism. A History of Libertarian Ideas and Movements".
Es geht hierbei weniger um eine Biographie Tolstois, sondern vielmehr darum, die Parallelen zum Anarchismus in der Gedankenwelt Tolstois aufzuzeigen. Woodcock geht dabei auf die Kontakte und Beziehungen die Tolstoi zu namhaften Anarchisten wie Proudhon, Kropotkin und Bakunin hatte ein.
In den bekannten Werken Tolstois, die wie z.B. "Krieg und Frieden"(die zur Weltliteratur gehören) gibt es mehrere inhaltliche Leitmotive die mit libertären Motiven übereinstimmen. [Der Titel "Krieg und Frieden" ist übrigens von einem Aufsatz von Proudhon geklaut...]. Tolstoi zieht seine Ablehnung von Staat und Eigentum aus seiner Interpretation der "Bergpredigt", deshalb ist er als "christlicher" Anarchist zu sehen. Sein Christentum basiert jedoch auf einer Form der Vernunft.
Auch die Bewegungen die Tolstoi in seiner [anti-]politisch aktiven Zeit maßgeblich mitbeeinflusste geht der Autor ein, die bekannteste darunter dürfte die indische Bewegung gegen die Besatzer sein (Ghandi war Anhänger Tolstois). Aber auch sein Modell einer libertären Schule fand viel Anklang.
George Woodcock ist es hier gelungen die anarchistische Seite von Graf Leo Tolstoi aufzuzeigen.

Gegen Resignation und Vereinzelung

Gegen Resignation und Vereinzelung
Zur Praxis anarchistischer Selbstorganisation

von: Colectivo Parreirinhu

Format: A4

Seitenzahl: 36

Grammatur Umschlag: 80 g/m²
Grammatur Inhalt: 80g/m²

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Hier hat sich eine anarchistische Gruppe mit dem Thema Kinder/Kindererziehung auseinander gesetzt, und daraus auch für sich praktische Konsequenzen gezogen. Hier gibt ´s Erklärungen und Beschreibung aus der Theorie, sowie auch Erfahrung aus dem tagtäglichen Leben.... Als dieses Heft erschienen ist, stand alles noch relativ am Anfang. Es war auch geplant, noch ein zweites Heft zu veröffentlichen, in welchem die Erfahrungen der Jahre dargestellt werden. Falls jemensch weis ob dieses erschienen ist, so möge er/sie mir doch mal schreiben...

FOOD NOT BOMBS

FOOD NOT BOMBS

von: Food not Bombs Tübingen

Format: A5

Seitenzahl: 24

Grammatur Umschlag: 80 g/m²
Grammatur Inhalt: 80g/m²


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Zusammenfassung von Informationen über Food not Bombs von FnB Tübingen. Die Entstehungsgeschichte, Texte von FnB San Francisco, Gewaltverzichtserklärung, Wiederverwendung von Essen, undundund

Errico Malatesta - In Wahlzeiten "Ein Arbeiterzwiegespräch"

Errico Malatesta - In Wahlzeiten "Ein Arbeiterzwiegespräch"

von: Errico Malatesta

Format: A5

Seitenzahl: 16

Grammatur Umschlag: 120 g/m²
Grammatur Inhalt: 80g/m²


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Ein fiktives Gespräch zwischen zwei Arbeitern zum Thema Wahlen... Nach wie vor aktuell!!

Errico Malatesta - "Individualismus und Kommunismus im Anarchismus" & "Kommunismus und Individualismus"

Errico Malatesta - "Individualismus und Kommunismus im Anarchismus" & "Kommunismus und Individualismus"

von: Errico Malatesta

Erstveröffentlichung: 1924/1926

Format: A5

Seitenzahl: 16

Grammatur Umschlag: 120 g/m²
Grammatur Inhalt: 80g/m²


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In diesen beiden kurzen Artikeln, die 1924 und 1926 erschienen schreibt Malatesta über den scheinbaren Gegensatz innerhalb der anarchistischen Bewegung. Die anarchistische Bewegung spaltet(e) sich in zwei Flügel: den individualistischen und den kommunistischen.
Damals trat ein offenere Konflikt zwischen diesen Strömungen zu Tage. Das lag zum einen daran das sich unter den individualistischen "Anarchisten" Einzelpersonen sammelten, die viel mehr bürgerlich waren und das recht des Stärkeren guthießen, während sich ein Teil der kommunistischen Anarchisten mit autoritären Ideen und Organisationen anfreundeten. Beide Richtungen stellten Minoritäten da und mensch kann sie nicht als Anarchisten ansehen. Trotzdem sorgten sie fast für eine Spaltung der anarchistischen Bewegung.
Errico Malatesta stellt dar, warum es eigentlich keinen direkten Gegensatz zwischen Individualismus und Kommunismus geben kann, da Ziel und Weg dahin identisch sind. Der Hauptgegensatz bestehe angeblich in der ökonomischen Frage, wobei sich hier die Lösungsansätze nur verbal unterscheiden.
In ihren Grundsätzen und ihren Gefühlen sind sich nämlich alle Anarchisten ähnlich. Die anarchistische Bewegung sollte nicht durch verschiedene Dogmen bestimmt werden und dadurch sich selbst widersprechen. Einerseits ist es sinnvoll, dass die Gesellschaft einen kommunistischen Aufbau erhält, andererseits ist es sinnvoll auf die individuelle Freiheit zu achten.
Meines Erachtens sind alle anarchistischen Strömungen berechtigt und wichtig, da die Vielfalt der Aktionsmethoden, der Propaganda mit einem gemeinsamen Ziel (eine freie Gesellschaft) die Stärke der anarchistischen Bewegung darstellt. Eine gemeinsame Koordination und Zusammenarbeit aller libertären und anarchistischen Strömungen ist dennoch unerläßlich.

Erich Mühsam - Eine kleine Auswahl von Gedichten und Texten

Erich Mühsam - Eine kleine Auswahl von Gedichten und Texten

von: Erich Mühsam

Format: A5

Seitenzahl: 60

Grammatur Umschlag: 120 g/m²
Grammatur Inhalt: 80g/m²

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So klein ist die Auswahl nicht, immerhin gibt es hier 57 Gedichte und die Texte »Appell an den Geist« sowie »Vom Wirken des Künstlers - Ein Gespräch bei Königsberger Klops«. Zusammengestellt von der Erich Mühsam Gesellschaft Lübeck.

Erich Mühsam - Textsammlung

Erich Mühsam - Textsammlung

von: Erich Mühsam

Erstveröffentlichung: 1926/1927

Format: A5

Seitenzahl: 36

Grammatur Umschlag: 120 g/m²
Grammatur Inhalt: 80g/m²

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In dieser Textsammlung sind einige Artikel, Aufsätze und Essays von und über Erich Mühsam zusammengetragen.
Folgende Texte sind enthalten:
Wer war Erich Mühsam & Das literarische Werk
Kurze Einführung in Leben und Schaffen von Erich Mühsam.
Die Anarchisten:
In diesem Essay beschäftigt sich Erich Mühsam mit der Vielfältigkeit der anarchistischen Bewegung und warum diese prinzipiell gut und nützlich für sie ist.
Dabei unterscheidet er grob in individualistische und kommunistische Anarchisten. Wobei er richtig darstellt das die Individualisten vielmehr kleinbürgerliche Philosophen sind als soziale Revolutionäre. Dennoch wird ihre Freiheitsliebe der anarchistischen Bewegung nach der Revolution sehr nützlich sein.
Kritisch sieht Mühsam, "daß sie (die Anarchisten) vor jeder marxistischen Initiative scheu und schimpfend zurückweichen".
Symbolik und Vokabular der proletarischen Bewegung soll nicht einfach so der kommunistischen Partei überlassen werden. Wobei mensch sich fragen kann was der positive Nutzen an einer anarchistischen Definition der "Diktatur des Proletariats" liegen soll (wie hier von Mühsam gegeben)?
Den anarchistischen Syndikalismus erwähnt Mühsam leider nur kurz.
Alle Macht den Räten
Hier stellt Mühsam kurz seine Vorstellungen von einer anarchistischen Räte-Republik dar. (Mehr Infos siehe Review zu Erich Mühsam – Alle macht den Räten von La Banda Vaga).
Appell an den Geist

Erich Mühsam - Die Freiheit als gesellschaftliches Prinzip

Erich Mühsam - Die Freiheit als gesellschaftliches Prinzip

von: Erich Mühsam

Erstveröffentlichung: 1929

Format: A5

Seitenzahl: 12

Grammatur Umschlag: 120 g/m²
Grammatur Inhalt: 80g/m²


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Ein Vortrag über den Grundsatz der Freiheit als gesellschaftliche Grundlage welche im November 1929 im Südwestdeutschen Rundfunk gehalten wurde.

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